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Anaplasmose

Die Anaplasmose wurde früher fälschlicherweise für identisch mit der Erlichose gehalten. Aus diesem Grund werden beide Krankheiten umgangssprachlich als „Zeckenfieber“ bezeichnet. Übertragen wird die Anaplasmose von der Zecke. Die Anaplasmose wird durch Bakterien ausgelöst, die mit dem Zeckenstich übertragen werden. Die Zecke muss mindestens 24 Stunden saugen, damit die Infektion erfolgreich ist. Hat das Tier ein gutes Abwehrsystem oder ist der Befall nur gering, verläuft eine Erkrankung mit Anaplasmose asymptomatisch. Die meisten Anaplasmosen bleiben daher unerkannt. Gefährdet durch die Anaplasmose sind vor allem alte und sehr junge Hunde, Hunde mit Unterernährung, Vorerkrankungen oder Streuner. Symptome für eine Anaplasmose sind allgemeine Müdigkeit und Lustlosigkeit, Fieber, Muskel- und Gelenkschmerzen, Gelenkschwellungen und Lahmheit. Bei vielen Hunden kommt es zu Fressunlust und Gewichtsverlust. Zudem kann es zu verstärktem Durst kommen. Häufig kommt es bei einer Anaplasmose zu einer Vergrößerung von Leber, Milz oder Lymphknoten. Diese werden dann festgesellt, wenn das Tier sich im Bauchbereich oder an den Lymphknoten plötzlich nicht mehr anfassen lässt oder bei Druck (wie beim Abtasten) Schmerzen zeigt. Im späteren Verlauf der Anaplasmose können Blutungen der Hirnhäute und Schäden an den Augen (Netzhautablösung, Blindheit) auftreten. Als Komplikation kann es zu Hirnhautentzündung, Atemnot und Organversagen kommen. Die Anaplasmose kann tödlich verlaufen, die Sterblichkeitsrate unter Tieren ist aber gering.  Die Anaplasmose kann mit einem Schnelltest diagnostiziert werden. Die Behandlung erfolgt mit Antibiotika über mehrere Wochen. Ein Impfstoff gegen Anaplasmose bei Haustieren ist nicht vorhanden.

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