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Babesiose


4. Babesiose

Allgemeines

Die Babeisoe wird auch die Hundemalaria genannt und ist der Malaria des Menschen sehr ähnlich. Sie wird über eine Zecke, der Gattung Babesia, übertragen. Auch in Deutschland sind die Zecken verbreitet.
Die Auwaldzecke kann Babesia canis und Babesia gibson übertragen. Sie wurde von Ungarn, Österreich und Südpolen eingeschleppt.
Die braune Hundezecke kann Babesia vogeli übertragen und ist bisher "nur" in Griechenland, Spanien, Portugal, Afrika und den USA heimisch.

Die Babesiose ist eine Infektionskrankheit, welche dafür sorgt, dass die roten Blutkörperchen zerstört werden. Dies führt zu einer Blutarmut.
Die Inkubationszeit beträgt 7 bis 21 Tage. Oft tritt die Infektionskrankheit plötzlich auf. Es ist nicht immer möglich die Parasiten vollständig zu beseitigen. Aus dem Grund verläuft die Krankheit häufig chronisch.

Symptome

Da die Babeiose oft erst plötzlich auftritt, gibt es bis da keine Symtome. Dadurch bleibt sie unendeckt.
Folgende Symptome sind möglich:
- hohes Fieber
- wirkt teilnahmslos
- fortschreitende Blutarmut (Anämie)
- Gelbsucht (Ikterus)
- Schleimhäute blass bis gelblich
- Leber und Milz teils vergrößert
- Entzündungen der Regenbogen- oder Hornhaut (im Auge) sind möglich

In seltenen Fällen:
- dunkel gefärbter Urin
- blutet aus Haut und Schleimhäuten
- entwickelt Wassereinlagerungen (Ödeme)

Bei ganzen schweren Fällen ist es möglich, dass sich die Netzhaut der Auges ablöst.

Diagnose

Zu Anfang wird ein Giemsa (dient der Untersuchung verschiedener Zelltypen) gefärbter Blutabstrich von Kapillarblut gemacht: Dies ist ein mikroskopischer Nachweis der Parasiten.
Zum Anderen wird ein PCR Test, 10 Tage nach Infektion, durchführt. Dies erfolgt vorallem, wenn eine Infektion nicht ausgeschlossen werden kann. Der PCR Test dient dem Erregernachweis, wie z.B. von Antikörpern.

Vorbeugung

Da eine Therapie selten erfolgreich ist, ist die Zeckenprophxlaxe besonders wichtig.
Für die Vorbeugung sind sogenannte Repellentien geeignet, die die Zecke abschrecken und den Hund/das Tier erst garnicht befällt. Repellentien ist eine natürlich oder synthetisch erzeugte Substanz, die der Abschreckung von krankheitsübertragenden Parasiten dient, wie z.B. Chrysanthemen-Öl.
Außerdem sind Spot-on-Präperate, die Imidacloprid und Permitrin enthalten, sehr wirksam.


 

 

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