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Erlichiose

2. Ehrlichiose

Allgemeines

Die Ehrlichiose ist eine bakterielle Infektionskrankheit, die durch den Biss einer infizierten Zecke, der Gattung Rhipicephalus sanguineus, entsteht.
Diese Zeckenart braucht ganzjährig warmes bis mildes Klima. Deshalb findet man sie "nur" in tropischen und subtropischen Ländern.

Die Bakterien befallen die Monozyten (Blutzirkulierende Zellen des Immunsystems) und die Makrophagen (weiße Blutkörperchen).
Die Besonderheit: sie halten sich ausschließlich innerhalb von Zellen auf.


Symtome

akute Krankheitsphase:
- matt und abgeschlagen (meist in Begleitung von Fieber)
- Lymphknoten schwellen an
- Milz vergrößert
- Anzahl Blutblättchen (verantwortlich für Blutgerinnung) sinkt
- Krankheitsphase hält 1 - 4 Wochen an

beschwerdefrei Krankheitsphase:
- keinerlei Krankheitsanzeichen

chronische Krankheitsphase:
- massive Blutbildveränderung
- weiße und rote Blutzellen und Blutblättchen sinken dramatisch
- Immunglobulinen steigen (Antikörper, die auf bestimmte Antigene reagieren und dafür gebildet werden)
- plötzliche Erblindung, Blutungen, Gelenkentzündungen und Nierenschwäche
- Hirnhautentzündung kann vorkommen (Hund leidet unter Verwirrtheit, Gleichgewichtsstörungen oder Lähmungen)

Vorbeugung

Man sollte äußerlich anzuwendende Mittel gegen Zecken verwenden die abtöten. In diesem Mitte sollte z.B. Dellamthrin oder Permenthrin enthalten sein.


 

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