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Dirofilariose

3. Herzwurmerkrankung (Dirofilariose)

Allgemeines

Die Herzwurmerkrankung ist eine parasitäre Krankheit.

Filarien sind Wurmlarven, die durch einen Stich, einer Stechmücke, ins Gewebe des Hundes gelangen. Von da aus wandern sie ins Blut des Tieres. Die Wurmlarven entwickeln sich zu ausgewachsenen (bis zu 30cm) Würmern. Sie wandern bis ins Herz und befallen auch dessen Gefäße. Dadurch beschädigen sie Gefäßwände und stören den Blutfluss.

Zuhause ist die Stechmücke in Nord- und Mittelamerika, im Mittelmeerraum und in tropischen und subtropischen Gebieten.
Es konnten bisher 70 verschiedene Stechemückenarten nachgewiesen werden, die den Erreger Dirofilariose immitis in sich tragen.


Symtome (je nach Befall):

- Husten
- erschwerte Atmung
- Konditionsverlust
- Gewichtsverlust

Diagnose

Es wird ein antikörperbasierendes Nachweisverfahren verwendet. In diesem Verfahren kann man, mit Hilfe einer Probe (Urin, Blut, etc.), z.B. Proteine und Viren nachweisen.
Dieses Nachweisverfahren nennt man

ELISA-Test = Enyme-Linked Immunosorbent Assay.

Beim ELISA Test werden spezifische (gekennzeichnete) Antikörper genutzt, der sich an den Antigen bindet.

Behandlung

Die Herzwürmer sind für Diethylcarbamazin oder Melarsamin empfänglich. Bei starkem Befall ist die Gefahr SEHR groß, dass der Hund an einer Embolie oder eine anaphylaktische Reaktion erleidet (durch das schnelle Absterben der (Mikro) Filarien).
Meist wird eine Kombination aus Acetylsalicylsäure und Antihistaminika "verabreicht".
Eine OP ist SEHR risikoreich. Aus dem Grund ist eine OP nur in spezialisierten Kliniken möglich.

Vorbeugung

Vor einer Auslandsreise (in betroffene Länder) kann man mit folgenden Mittel behandeln, die die Herzwurmerkrankungen verhindern können:
- Ivermectin
- Moxidectin
- Selamectin
- Milbemycinoxim
- Lufenuron

 

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